Online-Therapie bei Hochsensibilität & Bindungstrauma
Hochsensibilität ist mehr als eine feine Wahrnehmung – sie ist oft auch das Ergebnis eines Nervensystems, das gelernt hat, wachsam zu bleiben.
Viele hochsensible Menschen sind nicht nur empfindsam, sondern in einem Zustand innerer Alarmbereitschaft: immer auf subtile Signale eingestellt, immer bereit, auf mögliche Gefahr zu reagieren.
In meiner Online-Therapie für Hochsensibilität und
Bindungstrauma begleite ich dich dabei, diese innere Wachheit zu verstehen, zu beruhigen und in lebendige Feinfühligkeit zu verwandeln.
Es geht nicht darum, weniger zu fühlen, sondern sicher zu fühlen – in Resonanz, Langsamkeit und Beziehung.
„Je langsamer, desto schneller“ – Heilung geschieht im Rhythmus des Nervensystems, nicht im Tempo des Verstandes.
Hochsensibilität – zwischen Feinfühligkeit & Hypervigilanz
Hochsensibilität kann Ausdruck seelischer Tiefe und Bewusstheit sein – und zugleich eine Schutzstrategie eines überreizten Nervensystems.
Kinder mit instabiler Bindung oder fehlender Co-Regulation entwickeln häufig eine überaktive Stressachse.
Ihr Körper bleibt im Alarmzustand, um Gefahr früh zu erkennen.
Diese Hypervigilanz – die dauerhafte innere Wachsamkeit – kann sich später als Hochsensibilität zeigen.
Viele Betroffene erleben:
- Überempfindlichkeit auf Geräusche, Licht, Berührung, Gerüche oder Energien
- schnelle emotionale Reaktionen oder innere Erschöpfung
- starke Intuition und Empathie
- tiefe Verbundenheit mit Natur, Musik oder Kunst
Diese Qualitäten sind Ausdruck einer intelligenten Überlebensreaktion – eines Nervensystems, das gelernt hat, durch Feinwahrnehmung Sicherheit herzustellen.
In der Therapie geht es darum, diese Resonanzfähigkeit zu integrieren, so dass sie nicht zur Überlastung führt, sondern zur Regulation: von der Disresonanz in die Resonanz – und damit in eine feine, tragende Form innerer Stabilität.
Resonanz und Langsamkeit – der Kern der Hochsensiblen-Therapie
Eine Therapie für hochsensible Menschen braucht vor allem Langsamkeit.
Denn das Nervensystem heilt nicht durch Schnelligkeit, sondern durch Resonanz.
Wenn es sich sicher fühlt, beginnt es, sich selbst zu regulieren.
In der Online-Therapie entsteht ein Resonanzraum, in dem dein System
- langsame, rhythmische Prozesse wahrnimmt,
- durch Stimme, Blick und Atem Co-Regulation erfährt,
- und durch das Prinzip „Weniger ist mehr“ in Tiefe gehen darf.
Resonanz ist Regulation in Beziehung.
Sicherheit entsteht dort, wo dein Körper spürt: Ich werde gesehen – und ich darf atmen.
Hochsensibilität & medizinisch-klinische Hypnose nach Milton Erickson
Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist
die medizinisch-klinische Hypnose nach Milton Erickson – eine sanfte, tiefenwirksame Methode, die besonders gut für hochsensible Menschen geeignet ist.
Hypnose bedeutet hier nicht Suggestion, sondern ein achtsamer Zugang zu inneren Resonanzräumen.
Sie ermöglicht, in einem entspannten Bewusstseinszustand mit beiden Gehirnhälften zu arbeiten – also „horizontal“ zwischen Emotion und Wahrnehmung zu vermitteln.
Gerade Hochsensible nehmen in Hypnoseprozessen sehr fein wahr, was im Inneren geschieht.
Diese Sensitivität wird genutzt, um:
- alte Schutzmuster zu lösen,
- die Stressachse zu beruhigen,
- Ressourcen zu aktivieren,
- und tiefe Körperentspannung zu ermöglichen.
Bindungsfokussiertes EMDR & bilaterale Regulation
Neben der Hypnose arbeite ich
mit bindungsorientiertem, ressourcenfokussiertem EMDR.
Diese Methode nutzt sanfte bilaterale Stimulation – z. B. durch rhythmische Augenbewegungen, Atmung oder Klopfen – um beide Gehirnhälften zu aktivieren.
Für hochsensible Menschen ist das besonders wertvoll:
Sie spüren die feinen Bewegungen, Rhythmen und energetischen Veränderungen sehr deutlich.
So wird EMDR zu einem hochsensiblen Instrument der Selbstregulation – stabilisierend, integrierend und beruhigend.
EMDR und Hypnose sind Schwingungsräume, in denen das Nervensystem lernt, dass Heilung sicher ist.
Wenn Hochsensibilität in Selbstresonanz übergeht – das Integrative Resonanzmodell (IRM)
Im Integrativen Resonanzmodell (IRM) ist Heilung kein kognitiver Prozess, sondern ein Schwingen in Sicherheit.
Wenn dein Nervensystem in Resonanz ist – also nicht mehr gegen Gefahr arbeitet, sondern mit sich selbst in Beziehung geht – beginnt es, sich von innen zu ordnen.
Hochsensibilität wird dann nicht länger als Überforderung erlebt, sondern als Ausdruck feiner Bewusstheit.
Das, was früher Schutz war, darf sich verwandeln:
Überempfindlichkeit wird zu Selbstwahrnehmung – du spürst dich, ohne dich zu verlieren.
Überreizung wird zu Selbstresonanz – dein System kann Schwingung halten, statt überflutet zu werden.
Rückzug wird zu Selbstwirksamkeit und innerer Ordnung – du bleibst verbunden, auch wenn du Grenzen setzt.
Im Zustand von Resonanz reguliert sich das Nervensystem von selbst.
Es findet seinen eigenen Rhythmus wieder – nicht durch Kontrolle, sondern durch Beziehung.
Diese Erfahrung bildet das Herzstück meiner Arbeit und die Grundlage
des Integrativen Resonanzmodells (IRM):
Sicherheit entsteht dort, wo dein System Schwingung und Kontakt zugleich halten kann.
Für wen diese Online-Therapie geeignet ist
Diese Therapieform richtet sich an Menschen, die …
- hochsensibel oder schnell überreizt sind,
- in Beziehungen zwischen Nähe und Selbstschutz pendeln,
- unter Erschöpfung, Schlaf- oder Konzentrationsproblemen leiden,
- ihr Nervensystem verstehen und stabilisieren möchten,
- als Therapeut*in oder Coach Resonanzarbeit in ihre Praxis integrieren wollen.
Einladung
Wenn du spürst, dass dein Nervensystem zu viel gesehen, gefühlt oder gehalten hat, lade ich dich ein, in Resonanz und Langsamkeit zu heilen.
Hier darf dein System lernen, Sicherheit zu erleben – ohne Druck, ohne Überforderung.
